Final Fantasy 5
Allgemeine Infos
Datenblatt
Erscheinungsdaten
Japan: 06.12.1992 (Original-Version)
Entwickler: Squaresoft | Vertrieb: Squaresoft
Altersbeschränkung: Keine Angabe
Story
Der König von Tycoon ist schwer besorgt. Der Kristall des Windes droht zu zerspringen, womit dem Gleichgewicht der Welt großes Unheil bevorsteht. Um keine Zeit zu verlieren, begibt sich der König sofort auf dem Rücken seines Hiryuus zum Schrein, um nach dem rechten zu sehen. Lenna, seine Tochter, muss im Schloss zurückbleiben und auf seine Rückkehr warten. Doch als der König von seinem Flug nicht zurückkehrt und der Wind verstummt, beschließt Lenna besorgt, ihrem Vater zu folgen, wird dabei aber von einem Meteoriten überrascht, der auf die Erde stürzt.
An der Absturzstelle findet das Mädchen einen bewusstlosen Mann höheren Alters vor, der sich nach seinem Erwachen an nichts weiter als seinen Namen, Galuf, erinnern kann.
Doch nicht nur Lenna ist Zeuge des Absturzes geworden. In unmittelbarer Nähe campiert der Abenteurer Butz, welcher mitsamt seinem Chocobo namens Boco sofort zum Unglücksort eilt, um nachzusehen, was geschehen ist. Nach kurzer Zeit schließt er sich Lenna und Galuf an, um ihnen zu helfen, unwissend darüber, dass die Welt langsam aber sicher aus den Fugen gerät.
Über das Spiel
Final Fantasy 5 ist nicht nur Nummer drei der FF-Titel, die es in ihrer Ursprungsversion nie aus Japan heraus geschafft hatten, sondern auch der letzte Vertreter der alten Serie, in dem die Kristalle der vier Elemente eine Rolle spielen (diese erhielten etwas später in Teil 9 wieder einen Auftritt).
Das Spiel wurde erstmals 1998 zusammen mit Final Fantasy 6 in der "Final Fantasy Anthology" offiziell in den USA veröffentlicht, hierzulande erschien er hingegen zusammen mit Teil 4. Davor war Final Fantasy 5 nur als im Internet kursierende ROM bekannt, wobei sämtliche ROMS auf einer Fanübersetzung basieren. Ironischerweise war diese weitaus akkurater gelungen, als die eher schwache offizielle Übersetzung für die PSone.
Der Titel konzentriert sich mehr auf die Technik als auf den Plot, der nicht unbedingt außergewöhnlich daherkommt, was bedauerlicherweise auch auf die Charaktere zutrifft. Dieses Manko wird aber voll und ganz durch das Kampfsystem und dessen flexibles Koppelsystem wieder ausgeglichen, womit Final Fantasy 5 eindeutig zu den besten Teilen gehört.
Der Spieler kann entscheiden, in welche Richtungen sich die Charaktere entwickeln sollen, wobei dafür das Jobsystem aus Teil 3 aufgegriffen und drastisch aufgestockt wurde.
Jede Jobklasse kann eigene Fähigkeiten erlernen, mit denen sich die Charaktere später nach Bedarf ausstatten können, allerdings werden einige Jobklassen erst durch Erhalt entsprechender Kristallsplitter freigeschaltet.
Im Oktober 2006 erschien in Japan ein Remake für den Game Boy Advance, welches im selben Jahr auch den Weg in die USA fand. In der US-Fassung ist eine komplett neue Übersetzung enthalten, in der die meisten Übersetzungsfehler der Playstationversion korrigiert und diverse andere unglückliche Formulierungen verbessert wurden. Die lokalisierte Fassung für Europa zog schließlich im April 2007 nach.